Lycée d’enseignement général et technologique
Docteur Koeberlé, Sélestat [FRANCE]

Das Elsass im Roman Dunkle Gestalten vom Österreichischen Schriftsteller Peter Landerl (Seconde abibac / Frau Chanty und Frau Tempé)

Am Mittwoch 19.November 2008 sind wir nach Straßburg gefahren. Wir waren mit unseren anderen Austauschpartnern, die aus Regensburg kommen.
Wir haben das Münster (la cathédrale) besichtigt und den Innenhof, der in "Dunkle Gestalten" von Peter Landerl Seite 34 beschrieben ist. Er befindet sich in der Goldschmiedgasse (Rue des Orfèvres) in unmittelbarer Nähe des Münsters.
Wir haben ihn erst mal nicht gefunden, weil die Gasse so schmal ist. Man muss nämlich durch ein Tor durch. Doch, wenn man reinkommt, hat man das Gefühl, dass nichts außenrum ist, dass dieser Innenhof alleine liegt, obwohl er in der Stadtmitte von Straßburg ist.
Im Buch steht über die Goldschmiedgasse:" Zwischen den Häusern waren dünne Seile gespannt, an denen die Flaggen der umliegenden Dörfer hingen".
Die Seile waren immer noch da , aber es hingen Weihnachtsbeleuchtungen und keine Flaggen.
Es gab auch nicht so viele Postkästen, wie es im Buch erwähnt wird. Die "Türglocken" waren aber zu sehen, sie waren ein bisschen altmodisch : schwarze karierte Schalter mit einem weißen Knopf in der Mitte. Wir haben sogar den "Graveur Jean Paul Gintz", der früher seine Werkstatt hier hatte, zufällig getroffen und mit ihm gesprochen. Er ist jetzt aber in Rente.Er hat uns seine ehemalige Türklingel gezeigt, und dann wussten wir auch, dass die, die über seiner war, die Klingel der Romanfigur  Namens Jakob war.
Da es Winter ist, sah der Efeu so gut wie tot aus , aber man konnte trotzdem sehen, dass die ganzen Fassaden davon bewachsen waren.
Wir haben das Buchantiquariat gesehen, die alte verrostete Wasserpumpe gestestet: sie war unbrauchbar.
Der Kastanienbaum stand imer noch da. Die Mauer, die den Hof teilte, existiert noch. Drei Bäume wachsen im Innenhof: eine Birke, eine Linde, ein Kirschbaum. Der Schriftsteller erwähnt sie jedoch nicht in seiner Beschreibung ebenso wie der Antiquitätenladen, der zur rechten Seite vor dem Buchantiquariat zu sehen ist.

Maïa Geist.


Die Stadt.

Straßburg ist eine schöne und sehr touristische Stadt von Ostfrankreich. Straßburg ist auf der Ill gegründet worden. Sie zählt etwa 400 000 Einwohner (habitants). Wegen der deutsch-französischen Kriege haben die Straßburger fünf mal die Nationalität gewechselt in 75 Jahren. Das Zentrum der Stadt gehört zum Welterbe der Unesco.
Straßburg, wo sich der Sitz des Europarats befindet, ist Europas Hauptstadt (la capitale).
Das TV-Programm Arte befindet sich auch in Straßburg: Es ist sowohl in Frankreich als auch in Deutschland verbreitet.
Die Stadt Straßburg hat ein sehr schönes Münster (une cathédrale) aus Buntsandstein aus den Vogesen. Der Bau von dem Münster begann 1015 und wurde im Jahre 1439 erst fertig!
Jedes Jahr seit 1570 findet in Straßburg der Weihnachtsmarkt (le marché de Noël) statt. Er ist sehr berühmt (célèbre) wegen des warmherzigen Ambiente und der zauberhaften Beleuchtungen, die in der ganzen Stadt zu sehen sind.
Straßburg zälht auch viele Restaurants ( zum Beispiel "la maison Kammerzell" ), wo man die elsässischen Spezialitäten genießen kann.

Manon.






Das Strasburger Münster.

Das Münster wurde zwischen dem  11. und 15. Jahrhundert gebaut. Es ist ein gotisches Münster.
Es  hat eine Besonderheit, es hat nur einen Turm. Dieser Turm ist 142 Meter hoch. Das Münster hat sehr schöne bunte Glasfenster. Bibelszenen sind  dargestellt. Das Münster ist 103 Meter lang.

Augustine.





Botanischer Garten Straßburg.

Der Botanische Garten von Straßburg zählt 6 000 Pflanzen. Er ist für Besucher offen und Wissenschaftler arbeiten dort und in der Universität, die zu dem Garten gehört. Peter Landerl beschreibt ihn kurz auf der Seite 52 von seinem Buch : „ Hinter der Universität lag der Jardin Botanique " (...) „ Ich trat unter hohen, dichten Bambus" (...) „ Ein großer Teich mit zwei Stegen, ein Vogel (oiseau) hüpfte am Ufer entlang ".

Cécile.


Das Treffen mit dem Graveur.

Als wir in die Rue des Orfèvres ankamen, trafen wir den « Graveur » Jean-Paul Gintz. Er hat uns seine Karriere erzählt, dass er die Werkstatt übernommen hat, dass er der einzige Graveur von Straßburg war. Er hat seinen Beruf sehr geliebt. Er ist in Rente seit ungefähr einem Jahr. Er hat uns die alten Klingeln des Buches gezeigt und wie sie funktionierten. Er hat uns auch gesagt daß er das Buch und den Schriftsteller nicht kennt, und wir haben ihm erklärt, dass sein Name in dem Buch steht. Wir hatten viel Glück, ihn an diesem Tag zu treffen,weil er nicht oft seine alte Werkstatt besucht. Meiner Meinung nach war dieses Treffen sehr interessant, weil wir  sehr viel über die Rue des Orfèvres erfahren haben.


1. Eine alte Mauer, deren Verputz abbröckelt.Diese Mauer " trennt die vordere Hofhälfte von des hinteren.
 Auf der Mauerrückseite eine alte Wasserpumpe, daneben wuchs zaghaft ein junger Kastanienbaum"
 

2. Auf diesem Bild kann man die Werkstatt von Jean Paul Gintz sehen. Jean Paul Gintz war ein Graveur.
Man kann auch ein Fenster, das von Fensterstöcken umrahmt ist, sehen.
 

3. Das wunderschöne Buchantiquariat. "Hohe weiBe Buchregale, die bis zur Decke reichten, darin groBe alte, in Leder eingebundene Bücher, schön geordnet, die Regale aber nicht vollgeräumt, sondern so, dass die Bücher Luft zum Atmen hatten".


4. Auf diesem Bild sehen wir eine Wäscheleine, wie in der Bechreibung Seite 34. Die Wäscheleine spannt sich von einem Fenster zum anderen.


5. Ein Fachwerkaus reihte sich an das nächste, ein "Dach legte sich über das andere".

Mélissa.

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